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Das alte Haus zerbröckelt in tausend rote Federn. Die Federn fließen stromaufwärts Richtung Mondschein. Alles gerinnt, stockt, der Geist eines Hasen verliert den Verstand. Der Verstand passt nicht mehr durch die Tür. Haustür, Hausschwelle, die Schwelle in eine andere Welt löst sich auf. Die Anderwelt sickert in den Weltkörper aller bekannten, vertrauten Formen. Der Hase läuft rückwärts durch die Zeit, die weltverkörperte Zeit. Die drei Blumen am Waldrand haben das Sprechen verlernt und...und...und... die Sprache tritt wie Dornen aus ihren Leibern hervor. Die Leiber, die nach unten wachsen. Genährt von Asche und Mondschein. Durchdringend, durchsickernd, aufsaugend, auslöschend. Die Tür öffnet sich erneut. Eine Tür ohne innen und außen. Grenzenlose Tür. Eine Tür als Einladung für die Zeit und die Leiber und alles dazwischen.

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